Hofübergabe
Hofübergabe
Anlässlich der Übergabe des Auhofs an Patricia Galeitner jun. trug Herbert Zintzen die besten Ausschnitte seiner brillanten Weihnachtsreden vor. Unter anderem auch folgendes Gedicht:
Patricia 2003
Pferde, derb von Hinterbacken,
breit von Nase, hoch von Nacken,
Klepper weich und kraus von Mähnen,
stark von Hufen, weiß von Zähnen,
Schimmel, Füchse, Braune, Falben,
am Auhof stehen sie allenthalben.
Vom frühen Morgen bis zur Nacht
müht sich Patricia mit Bedacht.
Es gilt die Pferde, Hunde, Reiter
die Tanten, Onkeln , Mitarbeiter
zu lenken, schulen, aufzuheitern.
Der Job ist schwer, man kommt in Rage.
Was ist zu tun mit der Bagage?
Ein Schrei kann oft sehr hilfreich sein,
ins Herze dringt er nicht hinein.
Wie wär's denn mit Gewalt und Druck,
da rührt sich dann was ruck und zuck.
Wie ihr das Blut im Hirn auch zuckt,
die Gerte in den Fingern juckt,
Patricia bleibt scharmant und cool
und schaut gefasst vom Richterstuhl,
wenn wir die Pirouetten dreh’n,
stocksteif in unsern Bügeln steh’n,
wenn wir die Pferde zieh’n am Zügel
und unbedacht herunterriegeln,
statt mit Kreutz, den Schenkeln, Sporen
den Gaul gehörig anzubohren.
Die Frage ist, was wird das werden,
wenn wir trotz Mühe und Beschwerden
nicht Meister werden auf den Pferden.
Was soll's - wir tun's der Freude wegen
und Du Particia bist die Fee,
die uns trotz allen Achs und Wehs,
trotz Kälte, Hitze, Ungewitter,
trotz Tränen, Ängsten und Gezitter
zum Aufschwung führst, so dass allhier,
die Girls zum Siege reiten am Turnier.
Wir danken Dir, Du Gute, Beste
an diesem schönen Weihnachtsfeste.
Wir wünschen nicht nur Freud und Glück,
vielmehr ein Fell solid und dick,
dazu auch Nerven hart wie Stahl,
wenn wir versagen hundertmal.